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So lasieren Sie Ihre Wände!

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Anleitung zum Lasieren Ihrer Wände

Wir empfehlen das Auftragen einer durchscheinenden Farbe auf den Untergrund bevor sie eine Wand lasieren wollen. Gut aussehende Effekte lassen sich mit folgender Anleitung gut umsetzen.

1. Welche Werkzeuge und Materialien brauchen sie zum Lasieren

Als Grundierung beim Lasieren empfehlen Ihnen die Chezzter Experten eine Dispersionsfarbe. Lasurbinder und Wasser sollten in einem Verhältnis von 5:1 hinzugemischt werden. Darüberhinaus sollte ein Farbpigmentkonzentrat benutzt werden. Bitte achten sie auf die Packungsanleitung. Als weitere Hilfmittel empfehlen wir Ihnen Schwämme und Lappen, die bei Tupf- oder Wickeltechnik zum Einsatz kommen.

2. Wählen sie eine geeignete Wand

Aufgrund der Lichtreflektion empfehlen die Chezzter Profis einen ebenmäßigen weißen Untergrund vor der Glasur. Dieser reflektiert das Licht besser als andere Untergründe. Kalkputz oder Kalkzementputz sind dabei ideal. Prüfen sie die Wand vor der Lasur auf Saugfähigkeit: tragen sie wasser mit der Lasurbürste auf; zieht dieses schnell ein, können sie davon ausgehen, dass die Wand stark saugfähig ist. Eine stärkere Verdünnung ist anzuraten. Falls das Wasser abperlt, saugt die Wand die Feuchtigkeit nicht zu stark auf. Darauf sollte geringer verdünnt werden.

3. Wandvorbereitung

Die Chezzter Profis empfehlen das Verputzen mit Kalkputz vor der Lasur insbesondere wenn die Oberfläche der Wand aus Gipsputz oder Gipskartonplatten besteht. Als Grundierung nutzen sie Dispersionsfarbe, am besten in weiss. Alternativ dazu können sie auch farbige Dispersionsfarbe anwenden, die auf die Lasurschichten aufgetragen wird.

4. Farbe anrühren

Vermischen sie zunächst den Lasurbinder und das Wasser. Je höher der Anteil an Lasurbinder, desto fester ist anschließend die Lasur. Hingegen raten wir zu einer wässrigeren Mischung, falls die Wände stark Wasser ziehen. Dann mischen sie die Farbpigmente in das Gemisch aus Wasser und Lasurbinder. Dabei fangen sie mit den hellsten Pigmenten an.

5. Lasur Anleitung

Kein Angst vor dem Lasieren. Das geht schneller als sie denken. Um ein gleichmäßiges Bild zu erzielen, sollten sie „in höherem Tempo“ in Achten mit der Lasurbürste arbeiten. Dabei sollten sie die Lasurfarbe ständig umrühren. Eventuell ist eine zweite und dritte Schicht erforderlich, je nachden wie sie sich die Deckkraft wünschen. Je nach gewünschtem Effekt können die Schichten mit abgestuften Farben erfolgen. Es können unendlich viele Ton-in-Ton-Lasuren erreicht werden. Das ist ein großer Vorteil der Lasurtechnik.

6. Gestaltung der Wand mit verschiedenen Effekten

Selbst bei einfarbigen Wänden bietet Ihnen die Lasur die Möglichkeit, ihre Räume kreativ zu gestalten.

Wünschen sie sich individuelle Farbabstimmungen mit sanften Farbverläufen? Dann ist die Wischtechnik mit der Lasurbürste das richtige für Sie.

Dank eines Naturschwamms entsteht bei der Tupftechnik eine punktartige Struktur durch das Betupfen der Wand . Die Wickeltechnik hingegen erfordert das Zusammendrücken eines fusselfreien Lappens, der anschließend über die Wand gerollt wird.

Es lohnt sich. Probieren sie die Wandlasur aus, um farbliche Effekte auf Ihren Wänden darzustellen. Hingegen stimmt es auch, dass die Lasur mehr Arbeitsschritte als Streichen mit Dispersionsfarbe erfordert. Sie werden vom Ergebnis begeistert sein und die abwechselnden Farben und Farbverläufe bewundern.

Möchten sie es nicht alleine ausprobieren ? Die Chezzter Profis helfen Ihnen gern. Kontaktieren sie uns. Wir helfen ihnen weiter.

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